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Kultur & Reisen

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                                    Allgäufahrt (Kempten; Oberstdorf; Füssen)

Unsere diesjährig zweite Fahrt starteten wir am 01. Oktober in Richtung Allgäu. Von Mülheim über Düsseldorf und den einzulegenden Pausen. in Siegburg an der A3; Büttelborn an der A 67 und Gruibingen an der A8, erreichten wir nach ca. 600 Km Fahrstrecke gegen 16:00 Uhr unser Ziel, in der Kreisstadt Kempten im Allgäu, dass  Parc Hotel. Einige der Reisegruppe nutzten die Gelegenheit, bis zum Abendessen, für einen "Schnupper-Bummel" in der schönen Altstadt von Kempten. Gegen 19:00 Uhr war in der 13. Etage, der sog. Skylounge, des Hotels, das Abendessen angesagt. Von hier oben konnte man die herrliche Aussicht über die Stadt und die angrenzenden Alpen genießen. Diese "Skylounge" war auch der richtige Ort bei einem "Schlummertrunk" den Tag ausklingen zu lassen.

Gegen 9:00 erwartete uns Karin, unsere ganztägige Reiseführerin, zu einer kurzen Stadtrundfahrt /-rundgang durch Kempten um danach, mit uns, eine Panoramarundfahrt durch den Oberallgäu zu unternehmen. Auf der kurzen aber intensiven Stadtrundfahrt lernten wir die Geschichte der Stadt kennen. Von der antiken Römersiedlung Cambodunum über die mittelalterliche Siedlungsgeschichte mit den zwei Städten, der Stiftsstadt der Fürstabtei Kempten zum einen und zum anderen die Reichsstadt Kempten bis zur neuen bayrischen Herrschaft im 19- Jahrhundert und der Neuzeit. An der Reichsstraße begannen wir einen kleinen Rundgang zur St. Mang Kirche und zum historischen Rathaus. Nach diesen Eindrücken starteten wir zur Rundfahrt. Zunächst fuhren wir ein kurzes Stück Richtung Südosten auf der A 7 von Kempten bis Oy-Mittelberg. Über die B 310 ging es Richtung Süden, den Alpen entgegen. Ab der Ortschaft Oberjoch fuhren wir auf der B 308 Richtung Jochpass. An der Kanzel Jochpass, in 1178 m Höhe, legten wir einen Fotostopp ein. Von der Kanzel hat man einen herrlichen Ausblick über das Ostrachtal mit dem Ort Bad Hindelang in der Mitte und auf den Pass der mit über 100 Kurven rund 300 m Höhenunterschied überwindet. Bei der anschließenden Talfahrt über die Passstraße kam bei "unserem" Lutz Freude auf. Die Fahrt führte uns durch das Ostrachtal mit Bad Hindelang nach Sonthofen. Richtung Oberstdorf wählte Karin, ab Sonthofen, eine landschaflich schöne Nebenroute der OA 4 (Ober Allgäu Straße Nr. 4) durch kleine Ortschaften wie Altstädten; Schöllang; Reichenbach und Rubi. Gegen 13:00 Uhr erreichten wir Oberstdorf, in der wir uns für die nächsten zwei Stunden uns umschauen und stärken konnten. Trotz Corona-Pandemie war die Stadt voll von Touristen und die zahlreichen Geschäfte und Restaurants entlang der Oststraße, Haupt- und Nebelhornstraße,  waren gut besucht. Ehe wir Oberstdorf endgültig verließen machte Karin mit uns noch einen kleinen Ausflug mit dem Bus zu den Skiflugschanzen. Auf der B 19 fuhren wir anschließend Richtung Norden nach Sonthofen. Über  einem Abstecher nach Immenstadt und dem Alpsee erreichten wir zur vorgesehenen Zeit unser Hotel. Wie am Anreisetag, blieb auch heute Zeit und Gelegenheit, vor dem Abendessen zu einem Erkundungsrundgang durch Kempten. Auch am zweiten Tag genossen wir das Abendessen und den "Absacker" in der "Skylounge"auf der 13. Etage mit Sonnenuntergang.

Nach dem Oberallgäu stand  am dritten Tag der Ostallgäu auf dem Programm. Über die Ortschaften Nesselwang; Pfronten und dem Weissensee erreichten wir über die B 310 die Stadt Füssen. Ehe wir um 11:00 eine Stadtführung durch Füssen hatten machten wir einen Abstecher zum Lechfall etas außerhalb der Stadt. Der Lechfall ist ein einzigartiges Geotop und befindet sich am Südrand einer kurzen aber tief eingeschnittenen Klamm. Über fünf Stufen stürzt sich das Wasser 8 m in die Tiefe. Über den Wasserfall führt der König-Max-Steg von dem man "tolle" Fotos schießen kann als auch eine herrliche Ausicht hat. Nach der kurzen Anfahrt zum Parkplatz Morisse warteten wir kurz auf unsere Gästeführer. Während die ganzen Tage das Wetter uns "wohlgesonnen" war, hatte leider während der Stadtführung durch Füssen der "Wettergott" Tränen in den Augen. Na ja, uns als Optimisten kann ja nichts erschüttern. Am Nachmittag stand dann ein "Highlight " der Allgäureise auf dem Programm, eine Führung durch das Schloss Neuschwanstein. Weil der Weg zum Schloss, trotz Shuttl Bus, etwas beschwerlich ist, die Führung im Schloss über vier Etagen geht (rd. 170 Stufen), haben einige unserer Mitreisenden eine Rundreise durch den Ostallgäu mit Paul und der Gästeführerin Karin II vorgezogen. Die Rundfahrt führte die Teilnehmer zunächst von Hohenschwangau über  Füssen  an den Hopfensee; den Forggensee und den Bannwaldsee sowie u.a.die Ortschaften Halblech und Ehrwang. Die anderen Teilnehmer wurden unten im Ort Hohenschwangau in drei Gruppen aufgeteilt.
Mit dem Shuttl Bus ging es hinauf bis zur Marienbrücke. An der Marienbrücke herrschte dichter Andrang , so dass Maskenpflicht auf der Brücke bestand. Auf einem gut ausgebauten Berg-und Tal Wanderweg erreichte man das Eingangsportal des Schlosses. Nach der Führung durch das Schloss ging es auf dem gleichen Weg hinunter nach Hohenschwangau, wo Lutz mit dem Bus schon auf uns wartete. Auf dem direkten Weg über die A 7 ging es zurück nach Kempten. Pünktlich zum Abendessen, in der 13. Etage, erreichten wir das Parc Hotel.  

Sehr pünktlich haben wir bei unserer Abreise im Hotel ausgecheckt und sind Richtung Augsburg gefahren. Rechtzeitig zu unserer Stadtführung um 10:00 Uhr waren wir am Treffpunkt Rathaus in Augsburg. Bei einer interessanten und informativen Führung haben wir ein paar der architektonischen Kleinode von Augsburg kennengelernt. Wer wollte, dem wurde noch eine Gelegenheit gegeben sich die Fuggerei, die älteste bestehende Sozialsiedlung der Welt mit 142 Wohnungen in 67 Häusern, aus dem Jahre 1521, anzuschauen. Nach diesen Eindrücken und Gelegenheiten zum stärken traten wir um 14:00 Uhr die Heimreise an. nac den vorgeschriebenen Pausen in Wunnenstein an der A 81 und Bad Camberg an der A3 erreichten wir die Heimat, zuerst in Düsseldorf und dann in Mülheim. Trotz der Corona Pandemie war die Reise ein großer Erfolg und hat den Vorstand bestärkt mit aller Kraft auch die letzte Fahrt in diesem Jahr von Wolfsburg nach Bremerhaven in Angriff zu nehmen
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