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Kultur & Reisen

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                                                 Oberlausitz

Frühmorgens am 04. August,starteten wir Richtung Osten in die Oberlausitz. Nach einer kurzen ersten Rast an der Raststätte "Am Haarstrang" bat uns Helga Remmert am nächsten Halt, an der Raststätte Eichsfeld zum Sektempfang. An der Raststätte Muldental wurden wir von Gudrun und Annelore mit frischen Brötchen, allerlei Aufschnitt; Käse und diversen Beilagen versorgt. Außerdem hat uns Bärbel wieder frisches Brot gebacken und mit Ihrem mitgebrachten Schmalz als "Schmalzstullen" serviert. Weiter fuhr uns Lutz, in seiner ruhigen Art, an Dresden; Bautzen vorbei durch Zittau zum Kurort Bad Oybin. Am frühen Nachmittag checkten wir im Hotel Oybiner Hof ein. Nach der Zimmerverteilung hatten wir bis zum Abendessen genügend Zeit uns im Biergarten von der Fahrt zu erholen oder den kleinen Kurort zu inspizieren. Nach dem Abendmenue unternahmen noch einige einen ausgedehnten Rundgang durch den Ort und seine Umgebung.

Unsere  Reiseführerin aus Zittau zeigte uns, am zweiten Tag, auf einer Rundfahrt durch das Zittauer Gebirge, Ihre Heimat. Vom Hotel fuhren wir zuerst in den äußersten südöstlichsten Zipfel Deutschlands, direkt an der Grenze zu Tschechien, zur Ortschaft Lückendorf. Entlang der Grenze, an den großen Sandsteinen, darunter der bekannte "Kelchstein", vorbei gelangten wir zum Kurort Jonsdorf. Walterdorf; Großschönau; Spitzcunnersdorf; Oderwitz; Eibau waren die nächsten Ortschaften durch denen wir fuhren. Unterdessen wurde uns die Landschaft, die Besonderheiten der Region und auch der besondere Baustil des "Umgebindehauses" erklärt. In Obercunnersdorf, das Dorf der Umgebindehäuser, machten wir eine längere Pause. Der Ort zählt mit seinen rund 250 Umgebindehäusern zu den traditionsreichsten und schönsten Orten der Oberlausitz. Das Haus der Touristeninformation, ebenfalls ein Umgebindehaus und "Haus des Gastes und Heimatstube", lud uns zu einem kleinen Rundgang ein. Vom Haus Roth, dem Cafe Brumme, den Weberdoppelhäusern, dem "Schunkelhaus", dem Haus der Sinne und und und.. stellte sich das Dorf mit seinen Umgebindehäusern, von seiner schönsten Seite dar. Nach diesem kurzweiligen Aufenthalt fuhren wir zur Ortschaft Kottmarsdorf. Dort an der Bockwindmühle machten wir einen kurzen Halt für eine Gruppenaufnahme und um den herrlichen Ausblick auf den  erloschenen Vulkan Kottmar (583 m) und der Umgebung zu genießen. Auf dem Kottmar liegt auch die höchstgelegene Spreequelle, so ist uns gesagt worden. Weiter fuhr uns Lutz durch die Ortschaften Neueibau; Leutersdorf; Seifhennersdorf, wieder durch Großschönau und Hörnitz nach Zittau. Hier in Zittau, Ende unserer Busrundfahrt, hatten wir zunächst eine kleine Stadtführung, anschließend "Freien Auslauf" bis zur Abfahrt der Zittauer Schmalspurbahn. Es war ein Erlebnis der besonderen Art, gemächlich mit der Dampflok, von Zittau nach Bad Oybin zu fahren. Für die rund 10 Km Strecke benötigte die "Bimmelbahn" eine gute Stunde. Da wir über zwei Stunden, nach Ankunft im Hotel, noch Zeit hatten bis zum Abendessen, nutzten einige die Zeit aus um Bad Oybin und die Sehenswürdigkeiten näher kennenzulernen. Jörg und ich nutzten die Gelegenheit, um die Burg und das Kloster auf dem bekanntesten Felsmassiv des Zittauer Gebirges, oberhalb des Ortes Oybin, zu erkunden. Nach dem Abendessen hatten wir gegen 20:00 Uhr eine Lesung über "Sächsische Kriminalgeschichten" vom Autor Uwe Wittenfeld, unterstützt von Seiner Gattin.

Heute stand die Landeshauptstadt des Landes Sachsens, Dresden, auf dem Programm. Nach einer rund zweistündigen Anfahrt hatten wir zunächst eine Stadtführung. Startpunkt war am Zwingergraben und das Ende des Rundganges auf dem Neuen Markt, an der Frauenkirche. Die Führung war ein Spaziergang durch die Epochen durch die historische Altstadt. Von der Renaissance über Barock bis in die Neuzeit. Wir hörten sehr viel über den Kurfürsten August der Starke, über den Zwinger mit dem Kronentor, dem Residenzschloss, die Semperoper, die Hofkirche, den 102 Meter langen Fürstenzug und der Frauenkirche. Hernach hatten wir rund drei Stunden Zeit, die Stadt, individuell zu erkunden und sich zu stärken. Die Brühlsche Terrasse, das Albertinum, der Altmarkt, die Kreuzkirche und last not least der Kulturpalast, alles Sehenswürdigkeiten auf dem "kurzen" Weg, boten sich an. Auf dem Weg zurück nach Bad Oybin machten wir Pause an der Raststätte Oberlausitz. Unsere Margret Smits spendete uns den Kuchen und ein unbekannter Spender den dazugehörigen Kaffee. Zur Abendessenzeit erreichten wir das Hotel. Anschließend stand uns die Kegelbahn des Hotels zur Verfügung. Unter Anleitung der zwei "Profis" Annelore und Gudrun, gestaltete sich der Kegelabend zu einem runden Vergnügen. Es sei anzumerken, auch hier war das "starke Geschlecht" in der Minderheit. Nach einem "Absacker" im Speisesaal mit dem Charme eines"Wartesaales" ging der erlebnisreiche Tag zu Ende.

Der heutige Tag stand ganz im Zeichen der östlichsten Stadt Deutschlands, Görlitz. Nach Anfahrt über Löbau und Markersdorf erreichten wir am Vormittag Görlitz. Gegen 11:00 Uhr hatten wir eine 2-stündige, sehr sachkundige, Stadtführung durch die Altstadt. Der Rundgang begann am Demianiplatz mit der Kaisertrutz und führte uns am Reichenbacher Turm vorbei über den Ober- und Untermarkt; der Neißstraße; Altstadtbrücke mit Übergang nach Zcorzelelc; der Peterkirche und endete am Neuen Rathaus. Die Bauten der Altstadt im Stil der Gotik; der Renaissance und des Barock ergeben ein Bilderbuch deutscher Architekturgeschichte. Nach diesen Eindrücken konnte man selbstständig für sich das Bild dieser Stadt vertiefen oder sich in einem der vielen Lokalitäten stärken. Auf der Rückfahrt nach Bad Oybin, machten wir Halt in der Gemeinde Herrnhut. Hier hatten wir Gelegenheit in der "Schauwerkstatt" der Herstellung der Original Herrnhuter Sterne zuzuschauen und uns in einem Filmbeitrag über die Herrnhuter Brüdergemeinde zu informieren. Rechtzeitig zum Abendessen erreichten wir wieder das Hotel und ließen beim " Absacker" den erlebnisreichen Tag Revue passieren.

Leider mussten wir am heutigen Tag, den östlichsten Teil Deutschlands, die wunderschöne Oberlausitz verlassen. Gegen die Mittagszeit legten wir auf der Heimreise einen Zwischenstopp in Weimar ein. Nach einer Stärkungspause im Weimarer Forum bzw. Welcome Center hatten wir in drei Gruppen eine Stadtführung durch die Altstadt. Über den Jakobskirchhof /Jakobskirche, an der Kunsthalle vorbei gelangten wir auf dem Theaterplatz. Hinüber über die schöne Schillerstraße mit dem Schillerwohnhaus, durch die Brauhausgasse gelangten wir zu Goethes Wohnhaus und dem Gasthof "Zum Schwan". Durch die Frauentorstraße erreichten wir den Markt mit dem Rathaus und dem Cranach Haus. Zurück ging es über den Herderplatz wieder zum Ausgangspunkt dem "Welcome Center". Die Rückreise mit den obligatorischen Pausen und einem Abendsnack am Bus, an der Raststätte "Am Haarstrang" gestaltete sich problemlos. Pünktlich, wie angesagt, erreichten wir Mülheim. Es war wieder einmal eine ereignisreiche Fahrt, die uns eine wunderschöne Seite unserer deutschen Heimat aufzeigte. An dieser Stelle sei den Organisatoren, insbesondere unserem Paul, für seinen Einfallsreichtum, gedankt. Nach dem Motto "weiter so" wollen wir unsere letzte Fahrt, in diesem Jahr, nach Slowenien starten.
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