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Kultur & Reisen

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Flusskreuzfahrt Südholland
 
 
Pfingstsonntag, den 09. Juni, fuhr Lutz, unser Fahrer, von Mülheim zunächst nach Düsseldorf um unsere Düsseldorfer Freunde aufzunehmen. Mit 73 Personen an Bord fuhren wir Richtung Niederlande. Bei Venlo passierten wir die Grenze zu den Niederlanden und nach einer kurzen Fahrt auch die Grenze Niderlande  / Belgien. Nach einer kurzen Pause an der Raststätte Gierle erreichten wir am frühen Mittag unser Ziel, die Hafenmetropole Antwerpen. Dort, am Kai 19, wurden wir schon zur Stadtführung erwartet. In drei Gruppen aufgeteilt, wurden uns die Sehenswürdigkeiten der Altstadt, wie Liebfrauenkathedrale; Rubenshaus; Grote Markt oder Tunnel unter der Schelde gezeigt und der geschichtliche Hintergrund, der Stadt und der Bauwerke, erklärt. Nach der 90 Minütigen Führung waren noch rund 2 Stunden Zeit, individuell, die Stadt zu erkunden, bevor wir mit dem Bus vom Kai 19 zum Liegeplatz der MS "Olympia" fuhren. Unmittelbar nach dem einchecken legten wir ab und nach Passieren der größten Schleuse der Welt, der "Kieldrechtschleuse", fuhren wir zuerst die Schelde stromabwärts um danach die Westerschelde seewärts Richtung Vlissingen zu fahren. Unterdessen wurden wir vom Kapitän begrüsst und die Crew vorgestellt. Nach dem Abendessen begrüßte Paul,unser 1. Vorsitzender, im Namen des Vereins, alle Mitreisenden in der Lounge und erklärte Einzelheiten über die Fahrt. Um 21:30 Uhr legte die MS "Olympia" im Hafen von Vlissingen, unseren Standort für die nächsten zwei Nächte, an. Der lange Tag klang, mit Gesprächen über die Eindrücke des Tages, in der Lounge aus.



Nach dem Frühstück wurde gegen 9:30 Uhr vom Paul das Tagesprogramm besprochen. danach stand bis zum Abendessen der Tag zur freien Verfügung. Vlissingen als lebhaftes Seebad und ein beliebter Touristenort, konnte also von jedem nach seinem Gutdünken erschlossen werden. Die lange Strandpromenade oder auch die zahlreichen Baudenkmäler konnten bewundert oder fotografiert werden. Die gute Stimmung allerseits, konnte auch nicht durch einen kurzzeitigen heftigen Gewittersturm an diesem Tag, getrübt werden. Am Abend veranstaltete Jürgen in der Lounge, in Form eines Turnieres,einen Spieleabend mit "Heck-Meck" und "Mensch ärgere Dich nicht". Die jeweiligen Spielegruppensieger werden dann anderntags, im Finale, den Sieger ermitteln. Mit dem obligatorischen "Absacker" endete der Tag in Vlissingen.

In der Frühstückzeit, gegen 8:45 Uhr, legten wir in Vlissingen ab. Nach dem durchschleusen der Binnenkeersluis befuhr die MS "Olympia" die kurze Strecke Richtung Middelburg den Kanaal door Walcheren. Einige mutige Damen wanderten von Vlissingen nach Middelburg am Kanal entlang und kamen gutgelaunt und wohlbehalten wieder an Bord in Middelburg. Nach einer Stunde Fahrt legte die MS "Olympia" an der Loskade in Middelburg an. Um 10:30 hatten wir, wie in Antwerpen, eine Stadtführung in drei Gruppen. Middelburg, die Hauptstadt der Provinz Zeeland, ist eine Stadt voller Denkmäler und historischer Gebäude. Leider konnte uns nur ein Ausschnitt sowohl in Architektur als auch in der Geschichte während der Führung vermittelt werden.  Die Führung endete wieder am Schiff. Nach dem Mittagessen konnte ein jeder, bis zum Ablegen des Schiffes gegen 15:00 Uhr, die Stadt auf "eigene Faust" erkunden. Nach einer ebenfalls einstündigen Fahrt, von der Loskade in Middelburg auf dem Kanaal door Walcheren, erreichte die MS "Olympia" am Ende des Kanals die am Veerse Meer gelegene Stadt Veere. Hier in Veere war auch über Nacht der Liegeplatz des Schiffes. Vom frühen Nachmittag bis zum Abendessen um 19:00 Uhr und wer wollte danach war Zeit genug diese schöne Touristenstadt zu bewundern und zu ergehen. Die beeindruckende Grote Kerk, 1521 fertiggestellt oder das Rathaus aus dem 15. Jahrhundert sind sehenswert. Der Turm Campveerse Toren springt einem schon von weitem in` s Auge und ist Bestandteil der Verteidigungsanlagen, die zum Teil heute noch besichtigt werden können. Ein Teil dieser Katakomben wird auch heute noch als "Napoleons Versteck" bezeichnet.
Vor dem Frühstück legte die MS "Olympia" vom Liegeplatz in Veere ab und nahm Kurs auf das Veerse Meer. Durch das Veerse Meer an der Ortschaft Kortgene vorbei zur Zandkreesluit. Hinter der Schleuse fahren wir auf der Oosterschelde in Richtung Deltawerke unter der großen Zeelandbrug hindurch, nach Neelte Jans. Währenddessen wurde das Tagesprogramm besprochen und  Armin gratulierte im Anschluss unsere Mitglieder Marianne Reichardt; Brigitte Lamprecht und Christel Golmer  zur 25. Reise mit dem Verein Kultur & Reisen. Unterdessen waren wir in Sichtweite der Deltawerke, aus Sicherheitsgründen darf man nicht näher heranfahren, daher kehrte die "Olympia" um  und wir fuhren auf der Oosterschelde  zurück durch den Keeten bis zur Schleuse Bruinisse. Weiter fuhren wir durch die Ströme Krammer und Volkerak zur Volkeraksluit bei Willemstad. Durch den Mastgat und Heringvliet zu unserem nächsten Liegeplatz dem Hafen von Middelharnis. Währendessen konnte man bei herrlichem Wetter das Sonnendeck genießen. Gegen Nachmittag wurde in der Lounge auch die Finalrunde im Spiel Heck Meck ausgespielt. Zur Siegerin erkoren, wurde Frau Gudrun Rumey. Herzlichen Glückwunsch. Jürgen, der Organisator, überreichte Ihr ein Präsent. Unterdessen legten wir im Buitenhaven von Middelharnis an und die ersten trollten sich sofort von Bord um den Ort zu erkunden. Nach kurzer Zeit kamen einige enttäuscht zurück, denn der vermeintliche Ort Middelharnis entpuppte sich als Ferienwohnanlage Nieuw-Zeland. Nach Middelharnis musste man vom Buitenhaven entlang des 3 Km langen Binnenhaven laufen um den Ort Middelharnis zu erreichen. Ein Spaziergang dorthin lohnte sich allemal. Die Zeit vom Anlegen des Schiffes, mit Hin-und Rückweg entlang des Binnenhaven und einem Rundgang durch Middelharnis, war die Zeit bis zum Abendessen voll ausgenutzt. Der Abend wurde mit einem Bingospielen mit Jürgen begonnen, unterbrochen durch eine sehenswerte Crew Show um danach das Bingospielen fortzusetzen. Es war alles in allem ein sehr kurzweiliger Abend.

An diesem Morgen konnte man in Ruhe im Buitenhaven von Middelharnis das Sonnendeck geniessen. Nach der Tagesprogrammbesprechung war auch genügend Zeit die Umgebung näher in Augenschein zu nehmen. Pünktlich um 12:00 Uhr legte die MS "Olympia" in Middelharnis ab. Zunächst fuhren auf dem Haringvliet Richtung Harlingvlietdam bis zur Sandbank Slijkplaat um dann eine fast 180° Wende zu fahren um in den Spui einzubiegen. Über den Spui, der Oude Maas erreichte die Olympia die Nieuwe Maas / Scheur und Nieuwe Waterweg bis zum Sturmflutsperrwerk Maeslantkering an der Mündung des Nieuwe Waterweg, kurz vor Hoek van Holland. Nach passieren des Speerwerkes drehte die Olympia und fuhr auf der Nieuwe Maas zurück. Diesmal ließen wir die Oude Maas rechts liegen und fuhren durch den Rotterdamer Hafen an Rotterdam vorbei, dieses Teilstück kannten wir ja noch von der Fahrt in`s Blaue, bis zur Verzweigung Noord / Lek. Den Noord entlang in Richtung Dordrecht, der ältesten Stadt Hollands, als auch der nächste Liegeplatz der Olympia, führte unsere weitere Route. Gegen 17:00 Uhr legten wir in Dordrecht an der Merwekade an. Die meisten der Mitreisenden nutzten die Gelegenheit bis zum Abendessen für eine erste Erkundung dieser schönen Stadt. Der Abend in der Lounge war der Musik und dem Tanz gewidmet. Für den Abend wurde seitens der Reederei unser Bordmusiker ausgewechselt. Nach Intervention von Paul an den Kapitän Kelvin, ließ dieser sofort unser alten Bordmusiker wieder spielen. Es wurde daraufhin ein sehr geselliger Abend mit kurzweiliger Musik und das Tanzbein wurde auch geschwungen.

Nach der Tagesprogrammbesprechung hatten wir noch rund zwei Stunden Zeit für einen Rundgang durch Dordrecht. Für heute war grillen auf dem Sonnendeck angesagt. Bei herrlichem Wetter und Life Musik durch unseren Bordmusiker, zauberte der Küchenchef mit seiner Crew, ein kulinarisches Schmankerl. Gegen 12:00 Uhr Mittags legten wir von Merwekade in Dordrecht ab und fuhren ein Stück des Weges von gestern, den Noord zurück bis zum Abzweig zum Lek. Unmittelbar danach erreichten wir den Anleger bei Kinderdijk am Lek, unserem nächsten High Light. Wir teilten uns in zwei Gruppen auf. Die erste Gruppe unternahm eine Bootsfahrt im sogenannten Ablasserwaard mit seinen rund 19 Mühlen links und rechts des Wasserweges. Die zweite Gruppe unternahm einen Spaziergang Richtung Museumsmühle , der anschließend eine Besichtigung in der Mühle folgte. Am Bootsanleger vor der Mühle tauschten die beiden Gruppen die Plätze und die Besichtigungstour ging in umgekehrter Reihenfolge weiter. Abschließend gab es für beide Gruppen noch eine Filmvorführung über das Gelände Kinderdijk. Nach diesem Intermezzo legte die Olympia kurz vor 16:00 Uhr in Kinderdijk ab und fuhr den Lek hinab bis zur Abzweigung zum Noord, von hier fuhren wir den bekannten Weg Richtung Dordrecht. Der weitere Weg Richtung Nijmegen führte die Olympia über die Wasserwege Beneden Merwede, ab Bovon_Hardinxveld über die Boven Merwede und bei Gorinchen schließlich in den Waal. Gegen 22:00 Uhr legte die Olympia an der Waalkade in Nijmegen an. In der Zwischenzeit wurde vor dem Abendessen die Crew in der Lounge verabschiedet und anschließend gab es ein sog. Kapitänsessen. MIt einem Absacker wurde der letzte Abend an Bord abgeschlossen. Kurz vor 23:00 Uhr legte noch die MS "Lady Anne" längsseits an der MS"Olympia" an.

Der Abreisetag  fing turbulent an. Um 7:30 Uhr gab es Frühstück und bis dahin musste das Gepäck im Gang stehen. Leider im strömenden Regen, musste die Besatzung das Gepäck auf die Kade schaffen. Gegen 9:00 Uhr kam Lutz mit seinem Chef mit den Bussen an, nach Verladen des Gepäcks konnten wir unmittelbar danach die MS "Olympia" verlassen  und mit den Bussen zu dem Schlosspark Arcen unsere letzte Station fahren. Bei mittlerweile angenehmen  Wetter kamen wir gegen 10:30 Uhr in Arcen an und hatten bis zum Abreisetermin um 14:00 Uhr genügend Zeit den Park, die Gärten und das Schloss zu besichtigen. Relativ schnell waren wir mit den Bussen über die Grenze bei Venlo und dann auch ohne Verkehrsbehinderungen in Mülheim. Kurz nach 15:00 Uhr war nun auch die zweite Fahrt des Jahres 2019 für den Verein beendet. Paul und Jürgen gilt der besondere Dank für die hervorragende Organisation. In diesem Sinne können wir uns schon auf die nächste Reise freuen.

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